Enormes nach Exzessen

Drei Jahre sind vergangen, bis jetzt endlich Opposites erschienen ist. Und weil die Zeit so lang war, haben die drei Schotten gleich ein Doppelalbum rausgebracht. Über Biffy Clyro muss man ja nicht mehr viel erzählen, sie gehören spätestens seit dem 2007er Album „Puzzle“ zu den Größen der Rockmusik. Doch nach „Only Revolutions“ von 2009 kam der Burnout, der viele Bands erwischt, die die Erwartungen der Fans an sich selbst sehr hoch schrauben. Übermäßiger Alkoholkonsum und das Beinahe-Auseinanderbrechen der Band waren die Folge. Nun, sie haben sich zusammengerauft und 24 ausgesprochen gelungene Songs aufgenommen.


Die erste CD, die den Untertitel „The Sand At The Core Of Our Bones“ trägt, beschäftigt sich mit den düsteren Herausforderungen, denen die Band gegenüberstand, und ist auch textlich sehr melancholisch. So heißt es etwa im Refrain von „Opposites“: „Baby I‘m leaving here. You need to be with somebody else, I cant stop bleeding here, can you suture my wounds and feelings?“

Der zweite Teil „The Land At The End Of Our Toes“ ist positiver und eine Art Zukunftsvision von Biffy Clyro. „Es geht darum, zusammenzuhalten und zu spüren, dass wir alles auf dieser Welt erreichen können, wenn wir es zusammen anpacken“, so Frontmann Simon Neil. Fazit: Ein Top-Album einer erstklassigen Band. Wer die live sehen will: www.teambiffy.de.

Text: eMBe

Biffy Clyro
Opposites
Warner Music Germany