Geigen-wunderkind

Von jemandem, der mit 15 Jahren schon als Jahrhunderttalent gilt, erwartet man Großes. Wer die ganz großen Klassiker schon formvollendet spielt, während die Altersgenossen noch unter Pubertätsneurosen leiden, wird es nicht einfach haben, sich weiterzuentwickeln und sich immer neu zu erfinden.

Die mittlerweile über 30 Jahre alte Stargeigerin Hilary Hahn geht daher stets neue Wege. Klassische Sonaten ergänzt sie mit sogenannten Zugaben, die sie eigens für sich komponieren lässt.

So stellt Hahn einen Zusammenhang her zwischen Gabriel Fauré, Johann Sebastian Bach und den kurzen Auftragswerken wie „Storm of the Eye“ von Elliott Sharp, „Shade“ von Richard Barrett, „Light Moving“ von David Lang, „Farewell“ von David Del Tredici oder „Ford’s Farm“ von Mason Bates.

Ein überraschendes Konzert mit einer überraschenden Künstlerin.

Festspielhaus Baden-Baden
5.1. um 19 Uhr
www.festspielhaus.de



Foto: Glenn Ross