Schwanensee & Co.

Das russische Mariinsky Ballett zeigt sich im Festspielhaus Baden-Baden ganz klassisch: Mit Le Parc, Schwanensee und dem Nussknacker bringt das Petersburger Ensemble die großen Klassiker auf die Bühne. Denn es sind gerade die klassischen Werke, die die Menschen bewegen und somit auch die Zeit überdauern. Natürlichkeit sucht man hier lange, jede kleinste Geste wird festgelegt, bis ein Kunstwerk entsteht, das ewig Bestand hat.

Am 21. Dezember beginnt das Ensemble seine Aufführungsreihe mit dem Werk Le Parc zur Musik von Mozart, in einer Choreografie von Angelin Preljocaj. Am 22. und 23. Dezember wird Schwanensee aufgeführt, mit seinen fröhlichen Gesellschaftsakten und seinen romantischen Schwanenakten nach der mythischen Choreographie von Marius Petipa und Lev Ivanov. Es ist die Geschichte eines Prinzen, der Feuer fängt, nicht für eine, sondern gleich für zwei Frauen – und verbrennt. Eine Liebesgeschichte, die ein ewiger Hit ist, gerade, aber nicht nur zur Weihnachtszeit.

Die beiden Weihnachtsfeiertage sind dann dem Nussknacker gewidmet, der – wie auch schon Schwanensee – einst für das Mariinsky Ballett geschrieben wurde. Erst beim letzten Auftritt, bei der Ballett-Gala am 27. Dezember, wird es moderner mit Petipa une Balanchine, einem Stück von Paul Lightfoot und Sol Leon. Vielleicht die Klassiker von morgen.

Festspielhaus Baden-Baden
21. bis 27.12.
Info: www.festspielhaus.de



Foto: Natasha Razina