Vibraphon und Conga

Dem Regisseur Jim Jarmusch ist es zu verdanken, dass „Ethio-Jazz“ heute weltweit nicht nur Kenner begeistert. Jarmusch beauftragte den äthiopischen Musiker Mulatu Astatke, den Soundtrack für seine Tragikomödie „Broken Flowers“ (2005) zu komponieren und einzuspielen. Da war Astatke bereits eine legendäre Figur in der Szene, denn in den 70er-Jahren hatte er ein ganz neues Genre geschaffen, indem er Elemente des Jazz und lateinamerikanische Rhythmen mit traditioneller äthiopischer Musik kombinierte – er nannte diese Mischung „Ethio-Jazz“.


Astatke, 1943 in Jimma (Äthopien) geboren, hat in London, New York und Boston Musik studiert, dabei aber nie seine afrikanischen Wurzeln vergessen. Sein Hauptinstrument ist das Vibraphon, aber auch von der Conga aus dirigiert der „Vater des Ethio-Jazz“ seine Band nach wie vor unglaublich kreativ.

Kaserne Basel
Do., 29.11., 22 Uhr
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Foto: Kaserne Basel