Metal- und Countryfreunde aufgepasst: Der unglaubliche Ski-King hat eine neue Perle geschaffen, die Fans der beiden Genres gleichermaßen beglücken dürfte. Country und Metal? Wie soll das zusammengehen?

SkiKing
Die Antwort gibt das 17 Songs umfassende „Sketchbook II“. Rein damit in den Player und ab dafür. Die Scheibe ist ein Coveralbum der extravaganten Sorte. Hymnen wie „Ace of Spades“ von Motörhead, „Run to the Hills“ von Iron Maiden oder „Holy Diver“ von Dio werden vom ehemaligen US-Soldaten geräuschmäßig etwas heruntergefahren und dafür mit Westerngitarren unterlegt. Seine zwischen Elvis Presley und Johnny Cash tönende Stimme verleiht den eigentlich bekannten Liedern noch einmal neue Höhenflüge. Dabei handelt es sich aber nicht um Verballhornungen im neuen Heino-Stil, sondern um waschechte Liebeserklärungen.

Neben den bereits Erwähnten bekommen auch große Bands aus Nachbargenres wie Biohazard oder die Ramones einen Platz auf dieser wunderbaren Trackliste. Kaum auffallend sind dazwischen die Cover von echten Countrysongs wie „Seven Spanish Angels“ von Willie Nelson oder auch von Johnny Cashs „Hurt“ – dem absoluten Ski-King-Aushängesong. Manche behaupten ja, der Rockabilly-Künstler würde den sogar besser singen als der weltweit bekannte Originalinterpret.

Text: Felix Holm

Ski-King
Sketchbook II – Watching the Sons
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