Das Ende ist nah. So oder so. Mit oder ohne Weltuntergang. Vielleicht gibt’s die Welt in dieser Form gar nicht mehr, wenn Sie diese Zeilen lesen, ansonsten steht uns zumindest das Jahresende ins Haus, dann können wir weitermachen, aber bitte nicht wie bisher.

 

Noch so ein Jahr wie 2012, und wir können für nichts mehr garantieren. Es ging ja schon gut los im Januar respektive eben schlecht, danach nahm das Jahr so richtig Fahrt auf, eine wahre Einsatzorgie. Ob nun organisierte Schunkel-Kriminalität oder kleine Geschmacklosigkeiten – es ging Schlag auf Schlag auf Schlag. Beispiele gefällig? An Tagen wie diesen und an fast allen anderen lassen die Toten Hosen sich mittlerweile von jedem reaktionären Armleuchter lauthals zitieren, inklusive Heavy-Rotation auf dem Oktoberfest – Punkrock a.D. Dann unser aller Badner-leid, pardon, -lied, welches per se und aber explizit von lokaltpatriotischsten Metalheads interpretiert in keinster Weise goutierbar ist, sowie die Kastelruther Vogelscheuchen, deren Spatzen es von den Dächern pfiffen: Sie haben sich nicht selber die Finger schmutzig gemacht, sondern im Studio andere für sie die Straftaten begehen lassen, der Gipfel der Durch-triebenheit.

Jährlich grüßt das Murmeltier des schlechten Geschmacks und scheint sich in einer Endlosschleife immer wieder selbst zu reproduzieren. Alles hat ein Ende, nur die unterirdischen Wurstfabriken, die machen Überstunden!

Verzichten sie deshalb auf Weihnachtsgeschenke und gute Vorsätze fürs neue Jahr zugunsten anständiger Musik, andernfalls werden wir Ihnen bei Gelegenheit die Flötentöne beibringen!

Allerliebst
Ihre Geschmackspolizei