Die Bundestagswahl rückt näher, daher beschäftigen wir uns an dieser Stelle mit einer einstmals großen stolzen Volkspartei (Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten), dem ein oder anderen älteren Semester auch noch als SPD geläufig. Wahlstimmenfänger nutzen heuer gerne das beliebte Internet, obwohl es für Bundeskanzlerinnen noch „Neuland“ zu sein scheint.

Für Bundeskanzleranwärter samt Unterstützern und alle anderen ist es aber wohl der Hot-Spot schlechthin, und so kommt‘s, dass sich dort auch Steinbrück-Follower zu Straftaten hinreißen lassen, wie etwa der SPD-Bundestagskandidat für den Wahlkreis Harz-Aschersleben, Mario Hennig. Mario, der Gudste, hat auf seiner Seite mario-hennig.de einen Wahlkampfsong veröffentlicht. Das Delikt mit dem Titel „Harzer Septemberwind“ ist auch als Klingelton verfügbar, was sicherlich erschwerend hinzukommt. Mario „singt“ und „reimt“ sich im Stile eines delirösen Kirmesmusikanten durch die längsten knapp 3 Minuten ever. Kostprobe? „… es war ein irres Jahr wie es lang nicht war, der Sommer, der war heiß, doch mit viel Fleiß, … wir haben die Idee, es ist die SPD, Mario ist der Garant für ein sozialgerechtes Land, er ist wie wir, er kommt von hier,… Hennig an die Spree, wählt alle SPD, … tätärätätä … da da dada da da … dadidel dumm dumm dumm …“

Schade eigentlich um Peers Peer-Group und die alte Tante SPD, aber August Bebel und Ferdi Lassalle treten nun posthum aus, Helmut „Menthol“ Schmidt wird das Rauchen einstellen, Gerhard „Gazprom“ Schröder hat eh schon rüber, drunter und drüber gemacht, so dass der kleine Peer mit dem Mario bald allein zu Haus ist. Sie werden es lange bleiben. In der nächsten Ausgabe dann unter Umständen Ohr in Ohr mit Muttis Christlich Demolierter Dingsbums-Union oder so.

Zwei Kreuze

Ihre GeschPo
Die Geschmackspolizei