Kein Frühstück in China

Honig. Wer dabei an Frühstück denkt, hat auch Recht – frühmorgens lässt sich der launige Gitarrenpop der Kombo aus Düsseldorf ziemlich gut hören. Aber auch am Abend: besonders an dem des 10. Oktober. Da sind die fünf Musiker nämlich im Waldsee am Start. Frontmann und Namenspatron Stefan Honig hat sich mit chilli-Redakteur Felix Holm unterhalten.

Stefan Honig

 

chilli: Seid ihr eigentlich eine Frühstücksband?
Honig: Wieso? Wegen dem Namen? Über die anderen kann ich nicht so viel sagen. Ich bin jedenfalls ein Frühstücksmensch. Ich nehme mir immer viel Zeit dafür und mache da auch sehr elaborierte Sachen. Allerdings bin ich nicht so der Süße, ich mag eher herzhafte Sachen.

 

chilli: Wie kommt es, dass ihr immer wieder durch China tourt?
Honig: Das war Zufall. Ein Mädchen, das in Hannover studiert hat und aus China kommt, wollte etwas ausprobieren und hat uns angefragt. Jetzt haben wir dort eine Booking-Agentur, produzieren eigene CDs in China und fliegen bald zum dritten Mal hin. Ich habe inzwischen sogar ein bisschen Chinesisch für die Ansagen gelernt.

 

chilli: Und wie ist das Frühstück in China?
Honig: Dort gibt es eigentlich gar kein Frühstück. Die essen da am Morgen einfach das vom Vortag, nur kalt. Hund habe ich dort übrigens auch noch nie gegessen – wir haben meist einen vegetarischen Tourbegleiter und fokussieren uns deswegen mehr aufs Gemüse. Aber das ist großartig, wie die das da kochen.

 

Text: Felix Holm / Foto: © Tim Ilskens

 

Konzert: Honig am 10.10. um 20 Uhr im Waldsee