Die fast perfekte Welle

Surferfilme gibt es wie Sand am Meer. Die meisten sind so platt wie dieser Vergleich: Ob Teenieschmonzetten wie „Blue Crush“ (2002), Möchtegern-Dramen wie „Soul Surfer“ (2011), hochbesetzte Actionthriller wie „Gefährliche Brandung“ (1991) oder Partykomödien wie „Cool Waves“ (2005) – in der Regel geht es immer auch um das Bild vom jugendlichen Wellenreiter, der erst die Wellen, dann das Leben und die Liebe in den Griff kriegt – oder eben daran scheitert. So gesehen ist auch „Mavericks“ keine Ausnahme. Das Beinahe-Buddymovie erzählt aber immerhin die wahre Geschichte des Surfers Jay Moriarity.


Der 15-jährige Jay Moriarity (Jonny Weston) hat keinen Bock auf Schule. Lieber hängt er am kalifornischen Strand herum, schaut den Großen beim Surfen zu und träumt davon, eine der legendären Riesenwellen, genannt „Mavericks“, eines Tages selbst zu meistern. Einer der Großen ist Rick „Frosty“ Hesson (Gerard Butler). Der macht sich bald zum Mentor von Jay. Gemeinsam lernen sie sich selbst, den Sport und das Leben neu kennen. Natürlich ist es nur eine Frage der Zeit, bis Jay das Unglaubliche erreicht. Und natürlich geht mit diesem Kampf einher, dass er seine Freundin Kim (Leven Rambin) vielleicht verliert.

Der Höhepunkt in der Karriere des echten Jay Moriarity ist hinreichend dokumentiert, sein weiteres Schicksal auch. Man verrät deshalb nicht das Ende von „Mavericks“, wenn man schon jetzt feststellt: Eine Surflegende ist dieser Jay Moriarity, der seit seiner Kindheit von den Wellen träumte, in jedem Fall geworden.

Text: Fabian Soethof / Fotos: Senator Film Verleih
Quelle: teleschau – der mediendienst


Filmbewertung: keine Wertung
Originaltitel: Chasing Mavericks
Genre: Drama
Freigabealter: 6
Verleih: Senator
Laufzeit: 116 Min.