Ein Schiff mit schwarzem Mast und blutroten Segeln: Dem niederländischen Kapitän Bernard Fokke gelang es nicht, das Kap der guten Hoffnung zu umschiffen, und er verfluchte deshalb Gott und die Kräfte der Natur. Ein folgenschwerer Fehler, da er seitdem dazu verdammt war, auf einem Geisterschiff die Weltmeere zu durchqueren.

 

Wagner startete mit dem Fliegenden Holländer in seine größte Schaffensperiode: Statt die damaligen modernen Komponisten zu kopieren, schaffte er seinen eigen Stil. Deutlich wird das bei seiner „Oper in drei Aufzügen“ (so die Originalbezeichnung) vor allem bei dem Sturm, der in der Oper entfesselt wird, und der nichts mehr mit den rhetorischen Imitationen der Vergangenheit zu tun hat.

 

Holländer

Irrfahrten, die Hoffnung auf Erlösung durch Liebe, die Ambivalenz der Frau: Wagner legt in dieser Oper bereits die wichtigsten Themen an, die ihn auch später noch begleiten werden und legt den Grundstein für die Musik der Zukunft.

 

Oper, Straßburg
Der fliegende Holländer
11. bis 18.1.

www.operanationaldurhin.eu