Die Besiedelung des „Wilden Westens“ war für Comicautoren ein spannendes Thema: Zunächst als Sehnsuchtsraum für abenteuerliche Reisen, später sensibilisiert für die Schattenseiten des amerikanischen Traums.

 

Disney-Enterprises
In seiner Ausstellung „Going West“ zeigt das Basler Cartoonmuseum die Geschichte und Entwicklung der US-amerikanischen und europäischen Westerncomics – von Morris’ „Lucky Luke“ über Hergés „Tim in Amerika“ bis hin zu Jean Girauds „Leutnant Blueberry“. Rund 100 Originalzeichnungen und -publikationen sind hier zu sehen.
Die Zeichner George Herriman, James Swinnerton und Frank King gehörten in den 20er Jahren zu den ersten Reisenden durch die Landschaft zwischen Grand Canyon und Monument Valley. In ihren Comics stellen sie diese abenteuerlichen Reisen dar, die oftmals nur auf dem Rücken eines Pferdes möglich waren.

 

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Ein Ausstellungsteil fokussiert sich auf den Schweizer Zeichner Derib, der sich nicht nur mit der Natur Nordamerikas auseinandersetzte, sondern auch mit der Beziehung von Indianern und Einwanderern.

 

Cartoonmuseum, Basel
Going West
4.7.-2.11.

www.cartoonmuseum.ch