Tango, Schach und Sehnsucht

 

Auf einem Ozeandampfer begegnen sie sich zum ersten Mal: ein Blick, ein rauschender Tanz, eine leidenschaftliche Affäre in Buenos Aires, ein berauschender Cocktail aus Tango, Drogen und Sex. Neun Jahre später in Nizza, am Vorabend des Zweiten Weltkriegs und inmitten politischer Intrigen, kommt es erneut zu einem heftigen Aufflackern der Liebe. Und schließlich, zum dritten Mal, treffen sich der charmante Ganove und ehemalige Tangotänzer Max Costa und die reiche, immer noch schöne und elegante Mecha in den 60er Jahren im Golf von Neapel wieder.

 

Mechas Sohn Jorge fordert dort in einem mondänen Luxushotel den amtierenden russischen Schachweltmeister heraus. Und Max, der es wie damals in Argentinien eigentlich nur wieder auf Mechas kostbares Diamantencollier abgesehen hat, gerät mit Mecha unversehens in einen verwirrenden Strudel.

 

Dem spanischen Erfolgsautor Arturo Pérez-Reverte („Der Club Dumas“, „Königin des Südens“, „Hauptmann Alatriste“) ist mit „Dreimal im Leben“ erneut ein großer Wurf gelungen: Eine packende Story, faszinierende Schauplätze, ein rasanter Erzählstil, authentische Figuren – all das sind die Zutaten für einen großen, fesselnden und unterhaltsamen Roman über die Sehnsucht und verpasste Gelegenheiten. So traurig und so schön wie ein Tango sein muss.

 

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Dreimal im Leben
von Arturo Pérez-Reverte
526 Seiten, gebunden
Insel Verlag 2013
22,95 Euro