Vor gut sechs Jahren haben sich Andreas Bengtsson (Vocals, Guitar), Martin Hambitzer (Guitar), Markus Åkesson (Bass) und Markus Nilsson (Drums) zu dem skandinavischen Stoner-Rock-Vierer Deville zusammengetan. Ende 2007 haben sie mit „Come Heavy Sleep“ ihr Debütalbum veröffentlicht, das aber nicht auf dem deutschen Markt erschienen ist. Gleiches gilt auch für „Hydra“, bereits das dritte Werk der Schweden, das man nur als Import beziehen kann.

CD-Cover "Hydra"

 

Aber dieser Import lohnt sich, denn Deville liefern auf „Hydra“ elf ganz starke Songs ab. „Lava“ leitet in das Album ein und ist als Uptempo-Nummer der perfekte Opener – und gleichzeitig ein Mitwipper. Deville können es auch anders, wie „In Vain“, die dritte Nummer, beweist. Wenn an „Hydra“ etwas auszusetzen wäre, dann vielleicht, dass an manchen Stellen noch zu wenig Abwechslung zu hören ist. Das tut dem Album insgesamt aber keinen Abbruch. Die vier Skandinavier sind allesamt Könner an ihren Instrumenten, und die Stimme von Andreas Bengtsson ist herrlich dreckig und passt perfekt in die Musik von Deville.

Live-Erfahrungen haben Deville in den vergangenen Jahren ausreichend gesammelt und sich international einen guten Ruf erspielt. Für dieses Jahr sind auch einige Gigs in Deutschland geplant, bei Redaktionsschluss stand jedoch noch kein Datum im Freiburger Raum fest.

Text: Marc Bargmann

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Hydra
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