Schweizer Fluggesellschaft Swiss setzt auf automatischen Check-in

Mit einem attraktiven Flugangebot, einer bequemen Anbindung an die Flughäfen Basel und Zürich sowie automatischen Check-in Methoden möchte die Schweizer Fluggesellschaft Swiss das Reiseerlebnis für Kunden so angenehm wie möglich machen. So können Fluggäste ab Basel SBB kostenlos mit dem „Flug-Zug“ fahren: Ihr Flugticket gilt auch als Zugfahrkarte zum Züricher Airport. Zudem will die Fluggesellschaft automatische Check-in-Methoden ausbauen, damit es am Flughafen schneller geht.


Im aktuellen Winterflugplan bietet Swiss gemeinsam mit Partnern elf Destinationen in Europa ab dem EuroAirport an. Von Zürich aus bedient die Fluggesellschaft 69 Ziele in 37 Ländern. Passagiere aus der Region Freiburg können den kostenlosen „Flug-Zug“ nach Zürich in Anspruch nehmen. Das bedeutet, dass ab Basel gebuchte Flugtickets gleichzeitig als Fahrkarte für den Zug nach Zürich gelten. „Der Flug-Zug ist auch für Passagiere aus dem Freiburger Raum interessant, da er die schnellste und bequemste Anreise mit dem öffentlichen Verkehr darstellt“, heißt es bei Swiss. Deutschland sei nach der Schweiz der wichtigste Markt für die Airline, auch wenn sie die genauen Passagierzahlen nicht veröffentlicht. Doch so viel sei verraten: Die Freiburger fliegen besonders gerne nach Hamburg, London, Barcelona, Rom, Nizza, Berlin, Prag und Wien. Im Langstreckenbereich sticht New York alle anderen Ziele aus.

Damit nicht nur die Anreise, sondern auch der Aufenthalt am Flughafen möglichst entspannt für die Reisenden ist, setzt die Fluggesellschaft verstärkt auf Automatisierung beim Check-in. Wie eine Sprecherin im Gespräch mit dem Freiburger Stadtmagazin chilli erklärt, sollen dadurch lange Warteschlangen vor den Schaltern reduziert werden. „Die Passagierzahlen steigen kontinuierlich, aber die Infrastruktur auf den Flughäfen bleibt nahezu gleich“, erläutert die Sprecherin die neuen Methoden. Dazu gehören neben dem Einchecken über das Internet auch Automaten am Flughafen. Während die Nutzung dieser Geräte tendenziell zurückgehe, gewinne der sogenannte automatische Check-in immer mehr an Bedeutung: Wer über die Swiss-Homepage ein Flugticket bucht, kann sich vom System 23 Stunden vor Abflug automatisch einchecken lassen und bekommt die Bordkarte zugeschickt – und muss am Flughafen nur noch das Gepäck abgeben.


Wie sehr sich die Gewohnheiten der Passagiere verändern, zeigt ein Blick in die Statistik am Flughafen Zürich: Wurden die Check-in-Automaten vor zwei Jahren noch von 38 Prozent aller Passagiere genutzt, sind es heute nur noch rund 25 Prozent. Dafür gewinnt das automatische Check-in, das es seit Dezember 2011 gibt, an Bedeutung (aktuell rund acht Prozent). Und auch der mobile Check-in per Smartphone wird beliebter: Lag die Nutzung vor zwei Jahren noch unter einem Prozent, so liegt die Nutzung mittlerweile bei knapp fünf Prozent. „Die Kunden sind sich der Vorteile bewusst und nehmen das Angebot sehr gut an“, schildert die Swiss-Sprecherin die Entwicklung. Angst, sich mit der Technik nicht zurechtzufinden, müsse niemand haben: „Betreuungspersonal wird es immer geben.“ Auch handele es sich bei Automatisierung nicht um eine Sparmaßnahme, sondern um eine Vereinfachung für Fluggäste: „Da wird sich in den nächsten Jahren noch viel tun.“

Text: chilli / Fotos: Swiss International Air Lines Ltd.

Info
Die Schweizer Fluggesellschaft SWISS (kurz für „Swiss International Air Lines“) hat ihren Hauptsitz in Basel, während Zürich als internationales Drehkreuz dient. Sie gehört seit 2007 zum Lufthansa-Konzern und befördert mit einer Flotte von 91 Flugzeugen jährlich rund 15 Millionen Passagiere. 2011 erwirtschaftete des Unternehmen mit 7600 Mitarbeitenden einen Betriebsertrag von 4,9 Milliarden Schweizer Franken.