Weihnachten steht wieder vor der Tür. Wie jedes Jahr. Immer um die gleiche Zeit. Das Fest schlechthin oder her. Am allerbesten wäre, Sie lassen das Fest gar nicht erst rein. Dann kommen Sie einigermaßen heil aus der Sache raus. Ansonsten gilt: Wo immer Sie gedenken, Weihnachten zu verbringen oder auch hinter sich zu bringen, ganz gleich ob in der JVA, im Bordell (Grüße an Max G.), auf  Entzug oder im Delirium – alles besser als im Kreis der Lieben beim gemeinsamen Absingen des einschlägig bekannten Repertoires. Warum?

 

 

Sie fragen ernsthaft noch warum? Darum. In einer Zeit, in der mittlerweile sogar Hunde CDs mit Weihnachtsliedern veröffentlichen – und wir dachten, Hunde seien die besseren Menschen.

 

Nein, „Die  kleinen Wölfe“, namentlich Spitz Lucky, Pudel Elli, Rehpinscher Strolch, Labrador Max, Schäferhund Tom und Tibet-Terrier Sam belehren uns eines Besseren oder besser gesagt Schlechteren. Sie bellen, jaulen und wimmern sich durch „Jingle bells“ und „O du fröhliche“, dass es einem schier kalt wie Hundeschnauze den krummen Rücken runterläuft.  Da preisen und loben wir  doch lieber eine CD aus Norwegen, auf der Töne, gar Musik drauf sein soll, die wir Menschen gar nicht hören können, sondern nur das geneigte Hundeohr. Genial. Wir sollten uns ein Beispiel daran nehmen. Schlechte Musik auf Tonträger verbannen, die nur von schlechten Menschen gehört werden können. Sind Hunde am Ende doch die besseren Menschen oder doch nur der Wolf im Schafspelz? Sei,s drum. Für dieses Jahr haben wir fertig. Im Neuen sehen und hören wir dann weiter. Sie hören von uns.

 

Eine schöne Bescherung wünschen

 

Ralf Welteroth & Benno Burgey –

Ihre Geschmackspolizei

 

PS: Treffen sich zwei Geschmackspolizisten. Sagt der eine: Weihnachten fällt dieses Jahr auf einen Freitag. Darauf der andere: Aber hoffentlich nicht auf den Dreizehnten!

 

 

Noch mehr Sounddreck:

–       Der Sounddreck in den eigenen Reihen 

–       Der Sounddreck zum Bund 

–       Der Sounddreck zum Ende des Jahres