Das ist drin: Sekt wird immer aus Wein und durch eine zweite Gärung hergestellt. Der Alkoholgehalt beträgt 11 bis 12  Prozent. Sekte lassen sich nach ihrer Farbe unterscheiden: weiß, rosé, rot. Ist eine Flasche mit „Blanc de Noir“ beschriftet, bedeutet das, dass ein weißer Sekt aus roten Trauben hergestellt wurde.

 

Die richtige Temperatur: Sekt ist ein Sensibelchen. Ist er zu kalt, schadet dies der Blume, ist er zu warm, leidet die Spritzigkeit. Weißer Sekt schmeckt am besten bei fünf bis sieben, Rosé-Sekt bei sechs bis acht und roter Sekt bei neun bis elf Grad.

Der Zucker macht’s: Sekt lässt sich in sechs verschiedene Geschmacksstufen unterteilen, die jedoch nicht mit denen des Weins vergleichbar sind. Sie basieren auf der gemessenen Restsüße pro Liter:
0–6 g Restzucker/Liter: extra brut
0–15 g Restzucker/Liter: brut (entspricht „trocken“ beim Wein)
12–20 g Restzucker/Liter: extra trocken (entspricht „trocken“ bis „halbtrocken“)
17–35 g Restzucker/Liter: trocken (entspricht „halbtrocken“)
33–50 g Restzucker/Liter: halbtrocken (entspricht lieblichem Wein)
Über 50 g Restzucker/Liter: mild

Stilvoll servieren: Das Auge trinkt mit. Servieren Sie Ihren Sekt daher am besten in schmalen, tulpenförmigen Gläsern. Sie sollten in der Mitte einen sogenannten „Moussierpunkt“ besitzen. Das ist eine nicht sichtbare, eingeschliffene Raustelle, die das Perlen des Sektes verstärkt. Weitere Sekt-Accessoires sind zum Beispiel ein Kühler, eine Sektzange sowie ein Sektverschluss, wodurch ein zu schnelles Entweichen der Kohlensäure verhindert wird.

Insider-Tipps: Füllen Sie die Gläser langsam und nicht mehr als zwei Drittel. Beim Füllen sollte das Glas leicht schräg gehalten werden. Beim Spülen am besten nur heißes Wasser verwenden. Spülmittel lässt einen unsichtbaren Film zurück, der das Prickeln stark beeinträchtigt.


Text: Steve Przybilla / Foto: istockphoto.com