Fundstueck

 

Achtung, aufgepasst: alle die regelmäßig Überstunden schieben, sollten sich unser Fundstück der Woche mal anschauen – bevor es zu spät ist. Überstunden sind nämlich nicht nur schlecht für die physische Gesundheit, nein, sie sind sogar schlecht für die Intelligenz.

 

Wie die News-Seite meedia.de berichtet, belegt eine Studie unter der Leitung des Finnish Institute of Occupational Health Unterschiede zwischen Arbeitnehmern, die permanent Überstunden schieben und ihren normal arbeitenden Kollegen. Sie wurden über mehrere Jahre hinweg auf die Faktoren Intelligenz, Wortschatz und Sprachvermögen getestet. Dabei zeigte sich, dass Menschen, die durchschnittlich 55 Stunden pro Woche arbeiten ein kleineres Vokabular und eine geringere Intelligenz aufweisen als ihre Kollegen mit einer 40-Stunden Woche. Außerdem weist die Studie darauf hin, dass es meist Menschen mit höherer Bildung sind, die mehr Überstunden machen und dadurch – überspitzt gesagt – dümmer werden.

 

Letztendlich spielt es jedoch keine Rolle, ob Überstunden nun schlecht für die Intelligenz sind oder nicht, denn ungesund sind sie auf jeden Fall. Zuviel Arbeit zu haben verursacht Stress, Stress führt bekanntermaßen zu Schlafmangel, Bluthochdruck oder Herzerkrankungen und damit sinkt die Produktivität der Arbeitnehmer. Also: lieber die 40-Stunden-Woche einhalten, dann bekommt man auf Dauer gleich viel oder sogar noch mehr geschafft.

 

Hier gibt’s die Studie im American Journal of Epidemiology.