Wer würde nicht gerne mal an einer Filmpremiere teilnehmen? Für einen Abend taucht man in ein anderes Leben ein, ist umgeben von Glanz und Glamour und darf mit den Stars über den roten Teppich gehen. Dieses Bild wird zumindest bei zahlreichen Verlosungen entworfen. Was den Gewinner wirklich erwartet und wie nah man den Stars tatsächlich kommen kann, hat das chilli an der Deutschlandpremiere von „Thor 2: The Dark Kingdom“ am eigenen Leib erfahren und in fünf Tipps für zukünftige Premierenteilnehmer verarbeitet:

 

 

(1) Nicht zuviel erwarten. Wenn es heißt „Gewinnen Sie Tickets und gehen Sie mit den Stars über den roten Teppich“, ist das Werbedeutsch für: „Gewinnen Sie Tickets, versuchen Sie beim Abholen dieser Tickets nicht von den anderen Premierenteilnehmern erdrückt zu werden und hetzen Sie dann versteckt hinter einer Wand und bedrängt von Security Mitarbeitern über den roten Teppich.“ Man bekommt keine Chance, auch nur in die Nähe der Stars zu kommen, stattdessen müssen Premierenteilnehmer so schnell wie möglich ins Kino, am besten direkt zum Wartebereich vor ihrem Kinosaal (der Film wird in mehreren Sälen gleichzeitig gezeigt).

 

 

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Die Sicht aus dem Obergeschoss: Natalie Portman (weißes Kleid) während ihres “Press Runs”.

 

 

(2) Wenn die Premieren im Sony Center Berlin stattfinden, sind Tickets für den Imax Saal im Obergeschoss zu empfehlen. Der Wartebereich davor ist komplett verglast, das heißt man kann mitverfolgen was auf dem roten Teppich passiert. Ganz anders die Pechvögel, die im Kinosaal im Untergeschoss untergebracht sind: Sie warten dort über eine Stunde im Halbdunkeln, bevor die Vorstellung anfängt.

 

 

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Das kostenlose Verpflegungsangebot.

 

(3) Der Geldbeutel kann getrost zu Hause bleiben, an Premieren ist die Verpflegung umsonst und es gibt alles, was das Herz eines wahren Kinofans begehrt: Popcorn und jeden Softdrink dieser Welt.

 

 

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Natalie Portman, Chris Hemsworth und Tom Hiddleston während der Filmpräsentation.

 

(4) Ausnahmsweise lohnt es sich, in der ersten Reihe zu sitzen, denn vor Filmbeginn kommen Regisseur, Produzent und die Hauptdarsteller in einen schmalen Gang direkt davor und stellen den Film vor. Wer also schon immer einmal nur einen Meter von Stars wie Oscar-Gewinnerin Natalie Portman, Chris Hemsworth oder Tom Hiddleston getrennt sein wollte, der setzt sich so nah an die Leinwand wie möglich. Dafür muss die Genickstarre nach einer zweistündigen Vorstellung in 3D in Kauf genommen werden.

 

(5) Kamera nicht vergessen. Nach der Vorstellung ist der Bereich des roten Teppichs, der zuvor für die Stars reserviert war, auch für Nicht-Prominente zugänglich und man kann Fotos machen, wo vor wenigen Stunden noch wahre Hollywood-Größen standen.

 

Letztendlich ist eine Filmpremiere für Nicht-Promis nicht halb so glamourös wie man es sich vorstellt, aber für Filmliebhaber lohnt sich dieses Erlebnis trotzdem. Die Möglichkeiten auf dem roten Teppich an kreischenden Fans vorbeizugehen und richtigen Hollywoodstars mal von Angesicht zu Angesicht gegenüber zu stehen, machen einen Premierenabend auf jeden Fall spannender als einen normalen Kinobesuch. Hier die Filmkritik zu “Thor 2: The Dark Kingdom”.

 

 

Passend zum Bericht über die Filmpremiere hier unser

 

 

Fundstück der Woche: The Loki-motion

 

 

Wer sich ein bisschen mit nordischen Sagen oder dem Marvel-Universum auskennt, für den ist er der Bösewicht schlechthin: Loki, der hinterlistige Bruder von Thor. Dass man sich vor ihm in Sicherheit bringen muss, ist also klar, leider ist das dem armen Stuhl in unserem Fundstück der Woche nicht rechtzeitig gelungen.

 

Er fällt den leicht unkoordinierten Tanzbewegungen von Loki-Darsteller Tom Hiddleston zum Opfer. Aber ganz Loki-like lässt sich Tom davon nicht beirren, Opfer müssen eben in Kauf genommen werden. Tom Hiddleston mit der Loki-motion: