Schon einmal auf Tauchkurs gewesen und die Orientierung verloren? Google wäre nicht Google, wenn der Internetriese nicht auch hierfür eine Lösung parat hätte. Und so hat Google Street View sein Angebot jetzt mit Unterwasserbildern von Australien, Hawaii und den Philippinen ergänzt. Toll für den Südseeurlaub – wenig hilfreich für die Navigation im heimischen Badesee.

 

Zusammen mit Forschern der Catlin Seaview Survey hatte Google die Bilder bereits vor einem halben Jahr aufgenommen. Verständlicherweise wurden die 360°C-Kameras diesmal keinen Autos aufgeschnallt, sondern von Tauchern durchs Wasser bugsiert. Die Kameras haben einen eigenen Antrieb und schwimmen mit vier Kilometern pro Stunde durch das Wasser, wobei sie alle vier bis sechs Sekunden ein Foto schießen. Das Ergebnis sind einige beeindruckende Panoramabilder von Korallen, Mantarochen und Meeresschildkröten – schön anzusehen, als Orientierungspunkte für den nächsten Tauchgang jedoch ungeeignet.