Auch in diesem Monat heiße ich – chilli-Trendchecker Felix Holm – Sie wieder herzlich zu dieser kleinen Rubrik willkommen. Ist das nicht freundlich? Oder wurden Sie heute schon in einem anderen Text derart persönlich begrüßt, lieber Leser? Aber Vorsicht: Wer nett und freundlich scheint, entpuppt sich manchmal auch schnell als schwarzes Schaf – gell, Herr Hoeneß? Also: Trauen Sie niemandem. Nur mir. Hier meine Tipps:

In

 

FESTE VERBIETEN
Ja, so ist das mit manchen Trends – da verschwinden sie einen kurzen Moment aus dem Blickwinkel, nur um gleich im nächsten wieder aufzutauchen. 2012 wird wohl als „Jahr der Festkrise“ in die Annalen der Stadt eingehen. 2013 geht’s aber schon wieder weiter: Dieses Mal hatten die Damen und Herren im Ordnungsamt das seit über 20 Jahren existierende Mai-Fest im Sedanquartier erneut aufs Korn genommen und gar ein Glasverbot erteilt. Aber weg war die Party und die Party war weg. Feste verbieten scheint wieder voll im Trend zu sein. IN!

Out

 

SICH DAS FEIERN VERBIETEN LASSEN
Gut 1000 Menschen kamen aber trotz des hippen Festefeier-Verbotswahns der zuständigen Entscheider (siehe: IN) am 1. Mai ins angesprochene Viertel – um auf dem dort postierten privaten Grethergelände friedlich zu feiern. Das vom Amt für öffentliche Ordnung ausgesprochene Verbot, im partybedrohten öffentlichen Raum Glas mit sich zu führen, wurde vom Verwaltungsgericht flugs wieder einkassiert. Die „Wir feiern trotzdem“-Mentalität hat am Ende gesiegt. Sich etwas bedingungslos verbieten lassen? OUT.

Text: Felix Holm / Fotos: fotolia.com