Die Bunte-Liga-Saison ist angepfiffen. Seit der Gruppenauslosung Anfang März rollt das Leder wieder in gewohnt unregelmäßigen Abständen über diverse Plätze Freiburgs. Ohne Schiedsrichter, dafür mit erlaubtem Rückpass machen seit April und noch bis November 22 Teams in zwei Gruppenphasen die Stadt-Meisterschaft untereinander aus. Seit über 20 Jahren gibt es hier den organisierten Freizeitfußball, und die Hobbykicker aus dem Breisgau haben sich sogar im deutschlandweiten Vergleich einen Namen gemacht. 1995 und 2007 feierte „Frisch Auf Bölkstoff“, zugleich Spitzenreiter der ewigen Tabelle der Freiburger Liga, den Gewinn der Deutschen-Alternativ-Meisterschaft. In der Bunten Liga kicken Nicht-Fußballer neben ehemaligen Landesligakickern. „Aktive“ Spieler sind weniger willkommen, ihr Einsatz verstößt gegen eines der wenigen ungeschriebenen Gesetze der Liga, deren Leitmotiv ansonsten lautet: „Man kann über alles reden.“
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