Sein ganzes Berufsleben hat Horst Kary für die Sparkasse gearbeitet. 34 Jahre lang saß er in mehreren Vorständen. Am 31. Dezember wird der 67-Jährige zum letzten Mal als Vorstandssitzender sein Büro im Finanzzentrum der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau verlassen, wird kurz innehalten, den Mantelkragen hochklappen und seiner Bank „Adieu“ sagen. chilli-Chefredakteur Lars Bargmann hat den einnehmenden Banker ein letztes Mal besucht.
chilli: Herr Kary, Sie kommen aus einer Handwerkerfamilie. Warum wollten Sie eigentlich Banker werden?
Kary: Die Sparkasse war ehrlich gesagt eine Liebe auf den zweiten Blick. Ursprünglich wollte ich Vermessungsingenieur werden, aber dann hat man bei den Eignungsprüfungen festgestellt, dass ich farbenblind bin. Das wusste ich bis dahin nicht. Danach haben meine Eltern gesagt: Bewerb Dich doch mal bei der Sparkasse.


