Das Steak brutzelt auf dem Grill, im Cocktailglas klirren die Eiswürfel, und auf dem Rasen werfen die letzten Sonnenstrahlen lange Schatten – wer für solch einen Sommerabend noch die passende Musik braucht, dem sei das neue Album der Batucada Sound Machine empfohlen. Mit ihrem Mix aus brasilianischen Beats, Funk, Reggea, HipHop und Soul bringen die Neuseeländer die Lebensfreude und Energie des Südpazifiks nach Freiburg. Die Songs sind durch die Bank weg unaufgeregte, aber durchaus tanzbare Gute-Laune-Stückchen – nach schönster Neuseeländer „Laid-back“-Mentalität.

„Batucada“, ein Afro-Latin Wort, das lose übersetzt so viel wie „Percussion Jam“ bedeutet, beschreibt die Anfänge der Band: Fünf Schlagzeuger, die sich monatlich zu Proben in Auckland getroffen haben. Nach und nach sind auch andere Musiker hinzugekommen und mit ihnen Gitarren, Blasinstrumente und Stimmen. Es ist diese Vielfalt, die den Reiz des neuen Albums „B2KDA“ ausmacht: Rein instrumentale Songs wechseln mit Stücken, die von den souligen Stimmen leben, mal stehen die Blechbläser im Vordergrund, dann wieder rockige Gitarrentöne.

Batucada
Nach eigenen Angaben sind es jedoch vor allem die Live-Auftritte, die das zehnköpfige Klangkollektiv von der Masse abheben. Ob die Batucada Sound Machine live das hält, was sie auf der Platte verspricht, können die Freiburger bei ihrem Konzert am 20. Juli im Jazzhaus überprüfen.

Text: Tanja Bruckert

B2KDA
Batucada Sound Machine
GMO-The Label