Hobt as scho g’heat? Das Chiemgauer Quartett „Django 3000“ tourt auf der großen Vorstellung ihres kürzlich erschienenen Albums „Bonaparty“ auch durch das Jazzhaus in Freiburg.

 

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Die vier Musiker verpacken die bayerische Sprache in einem Django-Mix aus Gypsy, Polka, Dance und Rock. Saukoid klingt das, wenn ein Geiger, ein Gitarrist, ein Kontrabassist und ein Drummer beweisen, dass man sich über die bayerische Sprache nicht immer à la Michael Bully Herbig in Traumschiff Surprise lustig machen muss.

 

Ihre letzte Tour führte sie zusammen mit der finnischen Band „Jaako Laitinen & Väärä Reha“ durch ganz Russland. Das hört man auf der neuen Platte. Die Musiker erzählen von fetzigen ausschweifenden Partys mit Vodka und Kaviar („Bonaparty“) und den schwierigen Annäherungsversuchen an unnahbare Mädels („Heidi“).

 

Es wird allerdings auch tiefgründiger: „Die Eindrücke, die wir auf der Reise gewonnen haben, auf der einen Seite den Reichtum und die Armut in Russland zu sehen, haben auf weitere Songs auf dem Album Einfluss genommen“ , erzählt die Band im Interview. Trotzdem sehen die Jungs das Tour-Leben als „eine große Party“ und wissen ganz genau, wie man feiert – Stimmung im Jazzhaus ist vorprogrammiert.

 

Django 3000 tritt am 7. März um 20 Uhr im Jazzhaus auf.

 

Sophie Radix